Hochwasser-Jahrestag 15. Juli 2022 - Wo stehen wir 1 Jahr nach dem Hochwasser?

04. Juli 2022

Die Augen leuchten, wenn jetzt fast ein Jahr nach dem Hochwasser Bewohner*innen oder Mitarbeitende unseres Wohnheims in Opladen durch die Etagentür des Erdgeschosses in den beim Hochwasser überfluteten Gemeinschaftsraum, die große Küche oder in die Büros schauen. Der entkernte Rohbau hat sich wieder in Räume verwandelt mit schönen Bodenbelägen, weißen Wänden und neuen Türen. Auch der neue Aufzug im Haus kann jetzt genutzt werden. An den Ausstattungsgegenständen wird zum Teil noch gearbeitet, es fehlen noch verschiedene Möbel und technische Geräte, auch wegen Lieferschwierigkeiten. Die Maler müssen ihre Restarbeiten im Haus noch durchführen. Aber der derzeitige Anblick der Räumlichkeiten, die hier in Ausschnitten zu sehen sind, erfreut alle schon jetzt jeden Tag - auch vor dem geplanten Einzug Ende Juli 22.

Viel Geld musste investiert werden, um aus den überfluteten wieder benutzbare, ansprechende Räumlichkeiten zu gestalten. Maßgebliche finanzielle Unterstützung, insbesondere für das durch die Flutkatastrophe vollständig zerstörte Inventar, einen Bürocontainer und vieles mehr, haben wir durch die Förderung von Aktion Deutschland hilft erhalten. Ohne diese schnelle Hilfe wären wir heute nicht auf diesem Stand! Dafür ein großes Dankeschön, auch an den Paritätischen NRW! Bedanken möchten wir uns auch beim Lions Club, vielen privaten Spender*innen und der Soforthilfe NRW!

Keiner von uns hätte am 15. Juli 2021 gedacht, dass der Wiedereinzug in das Erdgeschoss und den Keller unseres Wohnheims mehr als ein Jahr dauern würde.

 

Ähnlich ist die Situation in unser Tagesstruktureinrichtung, dem Zentrum für integrative Beschäftigung (ZiB). Hier war der Keller vollgelaufen, in dem viele Produkte, die in der Ergotherapie entstanden waren, sowie Materialvorräte, Regale und einige technische Geräte lagerten.

Ein Großteil der Kellerräume des Hauses ist, wie auf dem Bild zu sehen, immer noch ohne Wände, aber dank der Unterstützung von NRW hilft! und der Soforthilfe des Landes NRW gibt es keine Einschränkungen in der Arbeit mit den Klient*innen mehr durch die beim Hochwasser entstandenen Verluste. Auch dafür ein herzliches Dankeschön!


Wir sagen DANKE für die Spenden und Förderungen!

25. August 2021

Auch wenn das Wohnheim und der Keller des Zentrum für integrative Beschäftigung nach dem Hochwasser immer noch im Rohbauzustand sind, sagen wir Danke an alle, die uns mit finanziellen Mitteln unterstützen, damit wir das Wohnheim wieder aufbauen können:

Wir danken allen privaten Spender*innen sowie dem Lions Club und dem Paritätischen Leverkusen für die erhaltenen Spenden!

Wir danken der Stadt Leverkusen für die Soforthilfen!

Wir bedanken uns für die Förderung Aktion Deutschland hilft und für die Förderung über NRW hilft!


Hochwasser: Spendenaktion für unser Wohnheim

28. Juli 2021

Wie viele unserer Nachbarinnen und Nachbarn hat die Flutkatastrophe am 15. Juli 2021 auch uns völlig überrascht und unser Wohnheim schwer getroffen. Das Erdgeschoss und der Keller sind vollständig überschwemmt worden. Das gesamte Inventar und die Technik unseres Gruppenraums, der Trainingsküche, Waschküche und Vorratsräume sowie aller Mitarbeiterbüros sind zerstört, ebenso unser Kleinbus.

Auch unsere kleine grüne Oase, der von allen Bewohner*innen geliebte Garten, hat schwer gelitten. Ebenfalls ist unser Zentrum für integrative Beschäftigung in Opladen, in dem ein großer Teil der Bewohner*innen an tagesstrukturierenden Maßnahmen teilnimmt, vom Hochwasser betroffen.

Wir sind stolz auf unsere Bewohner*innen, die nicht evakuiert wurden und tagelang ohne Strom und immer noch ohne warmes Wasser in den Wohngruppen in den oberen Stockwerken aushalten. Die Mitarbeiter*innen gehen an die Grenzen ihrer Belastbarkeit, um den ihnen anvertrauten Menschen in dieser schwierigen Situation beizustehen.

Wir freuen uns über Hilfe, um so schnell wie möglich den Gemeinschafts- und Funktionsbereich sowie Garten wieder herrichten zu können.

Jede noch so kleine Spende hilft uns beim Wiederaufbau einer förderlichen Umgebung, in der wieder soziotherapeutische Angebote, Beratung und Begleitung sowie Gruppen stattfinden können.

Weitere Informationen finden Sie hier.

 

 


Auswirkungen der Corona-Pandemie

Mit unseren Beratungs- und Betreuungsangeboten sind wir im SPZ auch in der Corona-Zeit unter Beachtung aller Schutzmaßnahmen für Sie da!

Gruppenangebote und Selbsthilfegruppen finden entsprechend der Corona-Schutzverordnung teilweise wieder statt.

Bitte informieren Sie sich im Zweifelsfall vorab telefonisch unter 0214 8333-22 in der Sozialpsychiatrischen Ambulanz oder bei den Kontaktpersonen der Selbsthilfegruppe.

Aktuelle Informationen finden Sie weiterhin auf dieser Seite.

Die aktuellen Regelungen zur Corona-Testpflicht für Besucher*innen der Häuser unseres Wohnheim-Verbundes finden Sie hier.

Bleiben Sie gesund!

 

 

 

Leitungswechsel im SPZ Leverkusen

Barbara Melchers
Rita Apke

Der Jahreswechsel hat für das Sozialpsychiatrische Zentrum Leverkusen noch einen besonderen Wechsel mit sich gebracht: Die langjährige Geschäftsführerin Barbara Melchers hat sich am 31.12.2020 nach mehr als 28 Jahren in den Ruhestand verabschiedet.

Als sie im Frühjahr 1992 die Geschäftsführung übernahm, gab es den SPZ Leverkusen e. V. seit etwas mehr als vier Jahren. Er hatte insgesamt 12 MitarbeiterInnen, die in der Manforter Str. 184 einige sozialpsychiatrische Dienstleistungen anboten. Inzwischen ist das SPZ Leverkusen bzw. die SPZ - gemeinnützige GmbH ein mittelständisches Unternehmen mit knapp 80 MitarbeiterInnen, die an insgesamt 7 Standorten im Stadtgebiet vielfältigste Hilfen für Menschen mit psychischen Problemen in Leverkusen anbieten.

Eigentlich wäre ein solcher Abschied ein Anlass für eine große Feier mit Mitarbeitern, Weggefährten und Kooperationspartnern. Aber wie so vieles andere, ist auch die Abschiedsfeier der Geschäftsführerin der Corona-Pandemie zum Opfer gefallen. Stattdessen gab es viele Mini-Abschiedsfeiern im kleinsten Kreise und unter corona-konformen Bedingungen.

Auf Barbara Melchers folgt seit dem 1. Januar 2021 Rita Apke. Frau Apke ist ebenfalls seit vielen Jahren Mitarbeiterin des SPZ. Seit dem Jahr 2000 hat sie die Sozialpsychiatrische Ambulanz des SPZ geleitet, die ihren Sitz an prominenter Stelle in Leverkusen-Opladen hat. Außerdem hat Rita Apke als Prokuristin der SPZ-gGmbH und Stellvertreterin der Geschäftsführerin in den letzten Jahren bereits Erfahrungen mit den Anforderungen an die Geschäftsführung eines sozialen Unternehmens sammeln können. Trotz aller Veränderung, die jeder Leitungswechsel mit sich bringt, ist die Kontinuität der Arbeit des SPZ für psychisch kranke Menschen in Leverkusen damit auf jeden Fall gesichert.


Das SPZ Leverkusen ist Bündnispartner im Leverkusener Bündnis gegen Depression.

Seit seiner Gründung im Jahr 2016 ist das Bündnis gegen Depression auch in Leverkusen aktiv. Mit kulturellen und informativen Veranstaltungen klärt es auf und informiert über das Krankheitsbild der Depression. Das Leverkusener Bündnis ist Mitglied im Deutschen Bündnis gegen Depression.

 

Zum Leverkusener Bündnis gehören die LVR-Klinik Langenfeld und der zugehörige Förderverein, das SPZ Leverkusen, der SkF Leverkusen, der SKM Leverkusen, die Suchthilfe Leverkusen sowie Vertreter der psychiatrischen Fachärzt*innen und psychologischen Psychotherapeut*innen. Schirmherr ist Leverkusens Oberbürgermeister Uwe Richrath.

 

Weitere Informationen über das Leverkusener Bündnis gegen Depression sowie zu den verschiedenen Hilfsangeboten in Leverkusen finden Sie auf diesem Flyer, Veranstaltungshinweise finden Sie auf der Homepage.

 

 

Die Sozialpsychiatrische Ambulanz und die Tagesstätte sind umgezogen!

                      Entwurf des Architekturbüros Rotterdam Dakowski GmbH im Auftrag des GBO

Die Sozialpsychiatrische Ambulanz und die Tagesstätte sind umgezogen. Seit dem 15. Januar 2018 stehen Ihnen diese beiden Dienste in unseren neuen, modernen und barrierefreien Räumlichkeiten in Leverkusen-Opladen zur Verfügung. Die Anschriften lauten:

          Kölner Str. 95, 51379 Leverkusen

          Karlstr. 4, 51379 Leverkusen

 

Psychiatrie-Fachplan für Leverkusen

Der Ausschuss für Soziales, Gesundheit und Senioren der Stadt Leverkusen hat in seiner Sitzung am 11. April 2016 einen neuen „Gesundheitsfachplan, Teilfachplan Hilfen für Bürgerinnen und Bürger der Stadt Leverkusen mit psychischen Problemen und Erkrankungen“, kurz: „Psychiatrie-Fachplan“ verabschiedet. Dies war nötig geworden, weil der bisherige Psychiatrie-Fachplan aus dem Jahr 1987 in vieler Hinsicht nicht mehr aktuell war.

Der neue Psychiatrie-Fachplan listet in sehr umfassender Weise die vorhandenen Hilfen für psychisch kranke Menschen in Leverkusen auf, weist aber auch auf Versorgungslücken hin. Den Text im Wortlaut finden Sie hier.

Wir freuen uns, dass das SPZ Leverkusen bei der Erstellung des neuen Psychiatrie-Fachplans mitwirken durfte.

 

 

Ökoprofit

Die SPZ-gGmbH und das Wohnheim in Leverkusen-Opladen haben sich an dem Projekt "Ökoprofit" beteiligt und nach einem Jahr die Teilnahme erfolgreich mit einer Abschlussprüfung beendet. Sie dürfen sich jetzt „Von der Stadt Leverkusen ausgezeichneter Ökoprofit Betrieb“ nennen.

Durch die Teilnahme an diesem Projekt haben wir zahlreiche Anregungen für ein ökologischeres und wirtschaftlicheres Verhalten bekommen, die auch in den anderen Teams des SPZs zum Tragen kommen.

Weitere Informationen: